Das beste Olivenöl eines Jahrgangs wächst nicht jedes Jahr im gleichen Olivenhain oder in der gleichen Lage. Ob ein Olivenöl top oder flop ist, entscheiden viele Faktoren: Temperatur, Sonneneinstrahlung, Regen und Schädlinge wie die Olivenfliege. Die meisten Anbieter verkaufen Jahr für Jahr das Öl derselben Bauern und Lagen. Das Ergebnis ist unweigerlich eine stark schwankende Qualität. Andere lösen das Problem, indem sie verschiedene Lagen und Erntezeitpunkte verschneiden, um die Qualität konstant zu halten.
Warum kein Supermarkt-Olivenöl?
Olivenöl aus dem Supermarkt soll in jedem Jahrgang gleich schmecken. „Einheitliche Qualität" klingt nach Verlässlichkeit, hat aber einen Grund, über den selten jemand spricht. Um Supermarkt-Mengen und Preise zu erreichen, müssen die Anbieter sehr große Mengen Öl einkaufen. Das funktioniert nur, wenn Öl von verschiedenen Bauern, Regionen und meist sogar Jahrgängen gemischt wird. Eine weit verbreitete Praxis ist dabei, altes Vorjahres-Öl mit extrem unreif geerntetem Olivenöl "aufzufrischen" bis Geschmack und Laborwerte wieder stimmen. Alleine wegen der großen Mengen kann Supermarkt-Olivenöl nie die allerhöchste Qualität haben.
Übrigens: Testergebnisse, wie das der Stiftung Warentest, untersuchen vordergründig meist nicht den Geschmack, sondern grobe Fehler in der Etikettierung oder den Analysenergebnisse.
Oelea Olivenöl macht es anders
Wir suchen jedes Jahr neu. Nach der Olivenernte finden wir vor Ort in den Ölmühlen der Mani, rund um Kardamili, immer wieder das beste Olivenöl der Saison: eine Lage, eine Sorte nämlich Koroneiki, ein Jahrgang, ein Bauer. Die kleinen Betriebe hier pressen 10 bis 20 Tonnen im Jahr. Jede Charge verkosten wir und lassen ihre Analysenwerte im Labor prüfen. Bestellt wird nur das beste Öl der Saison.
Das wichtigste Erfolgskriterium: Zufriedene Kunden. Mit durchschnittlich 4,9 Sternen ist Oelea Olivenöl eines der am besten Bewerteten Olivenöl im Deutschen Markt.
Dass das jedes Jahr gelingt, liegt an der Mani selbst. Anders als flache Anbaugebiete reicht die Mani vom Meer bis über 500 Meter hinauf an die Hänge des Taygetos-Gebirges. Fällt eine Lage am Wasser im trockenen Sommer aus, tragen die höheren. War es oben zu kalt, liefert die Küste. Egal wie die Saison ausfiel: Irgendwo zwischen Meer und Gebirge findet sich jedes Jahr ein außergewöhnliches Öl.
Geerntet wird bei Oelea traditionell von Hand und bei Tageslicht, vogelfreundlich und ohne große Erntemaschinen. Das ist auch der Grund, warum Oelea nie das günstigste Olivenöl sein wird, aber immer seinen Preis wert:
- Sortenrein Koroneiki
- Reines Jahrgangs-Olivenöl, ohne Vorjahres-Verschnitte
- 100 % biologischer Anbau, ohne Pestizide
- Traditionelle Ernte in Handarbeit, BirdSafe und ohne Vogelsterben
- Faire Bezahlung der Bauern vor Ort
- Jedes Jahr das beste Olivenöl der Saison
Erntefrisches Spitzen-Olivenöl, aus nachhaltiger biologischer Erzeugung von fair bezahlten Olivenbauern vor Ort – Immer das beste Olivenöl der Saison.
Olivenöl Ernte-Benachrichtigung
Unsere Begeisterung für Olivenöl
Unsere Liebe zum Olivenöl begann bei einem Glas Wein. Zusammen kosteten wir ein Olivenöl, das ein Freund erntefrisch direkt aus Griechenland mitgebracht hatte – pur, mit etwas Salz und Weißbrot. Wir waren so begeistert von diesem aromatisch fruchtigen Geschmack, dass wir uns fragten, warum gibt es so ein Olivenöl nicht bei uns zu kaufen? Die Antwort kennen wir heute: Weil es gar nicht so leicht ist, so ein Olivenöl jedes Jahr wieder zu finden und über klassische Wege bezahlbar zu vermarkten.
Die Gründer hinter Oelea
Oelea Olivenöl wurde von Tobias Christian und Jochen Meyer gegründet. Tobias verantwortet als Geschäftsführer die Auswahl und den Einkauf des Olivenöls direkt vor Ort in Griechenland. Jochen hat den umfangreichen Olivenöl-Ratgeber aufgebaut, mit Artikeln von der Koroneiki-Olive bis zum 5-Liter-Kanister. Neben Oelea ist er auch Mitgründer von Very Matcha. Wer mehr über japanischen Matcha erfahren möchte, findet dort Antworten auf alle Fragen: von Ceremonial Grade Matcha über Koffeingehalt und Wirkung bis zum Matcha Kauf-Ratgeber.
So schmeckt Oelea
Für Kenner ist Olivenöl, vergleichbar mit Wein, reine Geschmacksache. Egal ob man dabei ein kräftigeres oder milderes Olivenöl bevorzugt geht es immer um eine ausgewogene Mischung der wichtigsten Geschmacksrichtungen die ein gutes Olivenöl ausmachen: Fruchtig, bitter und scharf.
Oelea ist ein mildes, intensiv fruchtiges Olivenöl. Also ein geschmackliches Allround-Talent für den täglichen Gebrauch.
- Oelea Olivenöl schmeckt pur,
- Oelea Olivenöl eignet sich ideal als Grundlage für selbstgemachte Dressings, Kräuter- oder Knoblauchöl,
- Oelea Olivenöl gibt mediterranen Gerichten wie Pasta, Tapas und Risotto eine unverwechselbare Geschmacksgrundlage,
- und Oelea Olivenöl eignet sich durch den milden Geschmack zum Kochen, Schmoren und Anbraten von Gemüse, Fisch oder Fleisch bis rund 200 °C.
Koroneiki - eine besondere Olivensorte
Oelea Olivenöl ist ein sortenreines Koroneiki Olivenöl. Die kleine, widerstandsfähige Koroneiki-Olive liefert sowohl geschmacklich als auch aufgrund seiner Fettsäure-Zusammensetzung eines der besten Olivenöle der Welt. Das Öl hat einen intensiven Duft und besitzt ein fruchtiges, leicht zitroniges Aroma. Die Koroneiki-Olive zeichnet sich zudem durch einen sehr hohen Gehalt der wertvollen ungesättigten Fettsäure Ölsäure (auch Oleinsäure) aus. Nur für Olivenöle mit dieser Zusammensetzung gelten die gesundheitsbezogenen Aussagen der europäischen Health-Claims-Verordnung.
Mit einem hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren. Der Ersatz von gesättigten Fettsäuren durch ungesättigte Fettsäuren in der Ernährung trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut bei.
Im Gegensatz zu vielen anderen Olivensorten, eignet sich die Koroneiki-Olive nicht für den Anbau in modernen Hochleistungsplantagen. Denn obwohl die Sorte sonst pflegeleicht ist, sie verträgt Hitze, aber auch Frost (bis -7° C) stehen die Bäume nicht gerne im Wasser und können daher nicht künstlich bewässert werden. Außerdem müssen die Bäume jedes Jahr stark zurückgeschnitten werden, was arbeitsaufwendig ist.
Wo kommt Oelea her?
Oelea Olivenöl kommt aus Messenien, der Region rund um die bekannte Olivenstadt Kalamata im Süden der griechischen Halbinsel Peloponnes, von der auch die Kalamata Olive ihren Namen hat. Die Region bietet seit tausenden von Jahren ein ausgezeichnetes Klima für den Anbau von Oliven.
Die Nähe zum Meer und zum Taygetos-Gebirge sorgt für milde Winter und Sommermonate mit ausreichend Wasser. Weil die Olivenhaine an den oft steilen Hängen den Einsatz größerer Maschinen nicht zulassen, ernten die Olivenbauern hier noch wie vor Jahrhunderten und bringen Jahr um Jahr einige der besten Olivenöle Griechenlands hervor.