Gutes Olivenöl kaufen: Fünf Tipps

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Gutes Olivenöl von schlechtem oder mittelmäßigem Olivenöl zu unterscheiden ist nicht einfach.

Die Qualitätsunterschiede zwischen Olivenölen sind so groß wie das Angebot. Anbieter können sich Auszeichnungen und Prämierungen kaufen und Testergebnisse verraten oft wenig über den Geschmack, weil in diesen Tests meist nur chemische Analysenwerte und die Richtigkeit der Angaben auf dem Etikett überprüft werden. Dabei ist es vor allem der Geschmack der ein gutes Olivenöl ausmacht.

Reifende Oliven bei der Olivenöl-Ernte am Zweig

Aber wie findet man ein gutes Olivenöl? Ein erster Ansatz ist die Analogie zwischen Olivenöl und Wein. Wenn Sie ein gutes Olivenöl kaufen möchten sollten sie genauso wie beim Weinkauf vorgehen. Egal ob Sie im Supermarkt oder im Feinkostladen kaufen oder das Olivenöl online bestellen die erste Frage ist: Welches Olivenöl schmeckt mir?

Denn genauso wenig wie man pauschal sagen kann welcher Wein der beste ist – Rotwein, Rose, Weißwein, Merlot, Sangiovese, Riesling – ist es genauso wenig möglich das beste Olivenöl zu finden.

1. Fruchtig, bitter, scharf und ausgewogen: Gutes Olivenöl ist vor Allem Geschmacksache

Gutes Olivenöl gibt es in vielen Formen und Geschmacksrichtungen, deshalb ist auch die Frage nach "dem besten Olivenöl" nicht zu beantworten.

Nicht alle guten Olivenöle schmecken gleich. Genauso wie es beim Wein verschiedene Rebsorten gibt, haben sich auch in den Jahrhunderten verschiedene Olivensorten entwickelt, die sehr verschieden im Charakter sind und je nach Land und Klima noch dazu unterschiedlich angebaut und verfeinert werden.

Den größten Einfluss auf den Geschmack eines guten Olivenöls hat der Erntezeitpunkt.

  • Früh geerntetes Olivenöl: Je früher die Oliven geerntet werden, desto kräftiger, bitterer und schärfer ist das Öl. Früh geerntete Oliven enthalten mehr Polyphenole.
    Hintergrund: Früh geerntetes Öl ist nicht unbedingt besser. Auch wenn es sehr gute Olivenöle aus früher Ernte gibt. Vor allem ist es aber für die Bauern einfacher die Oliven früh zu ernten – wie bei Bananen. Deshalb werden industriell erzeugte Öle eher früher geerntet. Denn je reifer und aromatischer die Oliven werden, desto schwerer wird es den richtigen Zeitpunkt für die Ernte zu finden.
  • Spät geerntetes Olivenöl: Je später die Oliven geerntet werden, desto aromatischer ist das Öl. Spät geerntete, reife Oliven enthalten mehr weniger Schärfe und Bitterstoffe.
    Hintergrund: Spät geerntetes Öl ist schwerer zu finden. Für die Bauern ist es aufwendiger den richtigen Zeitpunkt für die Ernte zu finden.

Achten Sie beim Kauf eines Olivenöls darauf, ob auf dem Etikett oder in der Beschreibung des Olivenöls Angaben zum Geschmack gemacht werden.

Wenn sie jedoch tiefer in den Geschmack von Olivenöl einsteigen möchten, werden Sie probieren müssen. Für Interessenten bietet Oelea übrigens die Möglichkeit, unser Olivenöl vor dem Kauf zu probieren.

Gutes Olivenöl kostenlos probieren: Wenn Sie Oelea Olivenöl vor ihrer ersten Bestellung probieren möchten, fordern Sie eine kostenlose Probe von unserem ausgezeichneten Bio-Olivenöl nativ extra bei uns an.

Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an service@oelea.de mit Ihrer Adresse und wir schicken Ihnen eine kostenlose 50 ml Flasche zu.

2. Gutes Olivenöl hat immer seinen Preis

Günstig, billig und preiswert sind wie so oft auch bei Olivenöl verschiedene Dinge. Billige Olivenöle sind meist minderwertig, denn um Discounter-Preise zu erreichen, muss einfach an zu vielen Stellen gespart werden. Zu diesen Preisen und riesigen Absatzmengen kann wirklich gutes Olivenöl nicht angeboten werden.

Die Wahrscheinlichkeit ein Spitzenöl unter den Massenprodukten im Supermarkt zu finden ist eher gering. Testergebnisse der großen Verbrauchertests sagen wenig über die echte Qualität aus. In diesen Tests werden meist einfach zu ermittelnde Laborwerte und die Richtigkeit der Angaben auf dem Etikett überprüft.

Je nach Herkunftsland, Olivensorte, Ertrag und Verarbeitung variieren die Kosten für die Herstellung eines guten Olivenöls teils stark. Selbstverständlich hat, besonders bei kleineren Mengen auch die Verpackung einen Anteil am Preis - das Auge isst ja schließlich mit.

Wenn Sie ein außergewöhnlich gutes Olivenöl kaufen möchten, müssen sie mit mindestens 10 € pro Liter rechnen. Manche Spitzenöle mit kleinen Produktionsmengen sind zum Teil deutlich teuer.

Auch hier dient der Wein als Vergleich: Sie finden bestimmt einen trinkbaren Tischwein oder ein passables Olivenöl für ein paar Euro im Supermarkt, wirklich gutes Olivenöl finden sie meist erst ab dem mittleren Preissegment.

3. Gutes Olivenöl hat immer die Bezeichnung "Olivenöl nativ extra"

Natives Olivenöl extra, bzw. Olivenöl nativ extra ist die höchste Qualitätsstufe bei Olivenöl. Diese Bezeichnung darf nur verwendet werden wenn beides, der Geschmack und die chemische Analyse des Öls keinerlei Mängel aufweisen. Fehlt das "extra" so ist das Öl nicht makellos, sondern hat qualitative und geschmackliche Fehler.

Übrigens, der Zusatz "kaltgepresst" ist nichts besonderes sondern eine Voraussetzung. Natives Olivenöl muss laut EU Verordnung immer kalt gewonnen werden, sonst darf es in der EU gar nicht verkauft werden. Auch wir bei Oelea nutzen den Zusatz weil unsere Kunden danach suchen, aber eigentlich ist "kaltgepresst" eine Selbstverständlichkeit.

4. Gutes Olivenöl an der Herstellungsangaben und Bezeichnungen erkennen

Gutes Olivenöl sollte auf jeden Fall sowohl Angaben zur Herkunft als auch zu den enthalten Olivensorten auf der Verpackung oder in der Beschreibung aufweisen. Unser Oelea Olivenöl ist ein beispielsweise ein sortenreines Koroneïki-Olivenöl aus der berühmten Olivenregion Mani im Süden der Peloponnes nahe der Oliven-Stadt Kalamata.

Wenn die Herkunftsangabe und die Angabe der Oliven-Sorte fehlen, deutet einiges darauf hin, dass die Öle verschiedener Mühlen, Regionen oder sogar Jahrgänge gemischt wurden. Schauen Sie sich das Etikett genau an. Italienisches Olivenöl ist beispielsweise oft gar nicht aus Italien, sondern nur in Italien abgefüllt. Das Öl selbst wir billig aus anderen Ländern zugekauft.

5. Gutes Olivenöl: Verlassen Sie sich nicht auf Prämierungen und Auszeichnungen

Gutes Olivenöl ist am Ende fast reine Geschmacksache. Kein Testergebnis und keine Auszeichnung wird Ihnen verraten ob Ihnen ein Olivenöl schmeckt. Natürlich können Auszeichnungen ein Hinweis auf ein gutes Olivenöl sein, aber sie sollten ein Olivenöl nie NUR wegen seiner Bezeichnung "Testsieger" kaufen. Prämierungen und Auszeichnungen können Anbieter übrigens relativ einfach kaufen.

Zufriedene Kunden: Gutes Olivenöl sollte vor allem eines haben: Zufriedene Kunden.

Achten Sie deshalb auf zertifizierte Systeme zur Beurteilung der Kundenzufriedenheit wie z.B. Trusted-Shops.

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Oelea Olivenöl verzichtet auf die Teilnahme an solchen Awards, die nicht selten an vorsätzliche Täuschung von Verbrauchern grenzen. Man bezahlt als Hersteller für die Teilnahme an solchen Verkostungen eine "Teilnahmegebühr". Alle teilnehmenden Öle erhalten dann in der Regel alleine für die kostenpflichtige Teilnahme schon eine "Goldmedaille", bezahlt man etwas mehr erhält man Platin.

Die echte Bewertung des Olivenöl (sofern es eine gibt), wird dann geschickt hinter einem schönen Award mit Eichenkranz und einigen Sternen als Verzierung versteckt. Leider gibt es für gutes Olivenöl keine wirklich verlässlichen Auszeichnungen wie beim Wein etwa Parker Punkte oder Gambero Rosso.

Zuletzt aktualisiert am 22. November 2020.

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