Warum wird der Säuregehalt nicht auf jedem Olivenöl angegeben?

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Antwort:

Weil der Säuregehalt nichts über den Geschmack eines Olivenöls verrät. Auch über die Qualität eines Öls sagt der Säuregehalt alleine betrachtet so gut wie nichts aus. Einige Olivenöl-Anbieter werben dennoch aktiv mit einem niedrigen Säuregehalt. Dies ist irreführend, denn viele Menschen meinen, man könnte die Säure im Olivenöl schmecken. Doch der Säuregehalt hat rein gar nichts mit dem Geschmack zu tun, denn freie Fettsäuren sind quasi geschmacklos.

Der Säuregehalt ist ein Richtwert, der zusammen mit anderen Parametern einen Hinweis darauf gibt wie reif die Oliven bei der Ernte waren und/oder wie schnell oder sorgfältig sie verarbeitet wurden.

Olivenöl allein nach dem Säuregehalt zu beurteilen ist etwa so wie einen Wein alleine nach seinem Alkoholgehalt zu beurteilen. Deshalb sollte dem Laborwert nicht zu viel Gewicht beigemessen werden. Olivenöl ist - wie auch Wein - viel mehr Geschmackssache als kalte Wissenschaft. In einem Olivenöl der Qualitätsstufe "nativ extra" muss der Gehalt an freien Fettsäuren unter 0,8 % (Gramm freie Fettsäuren pro 100 Gramm Olivenöl) liegen. Aber in diesem Rahmen von 0-0,8% ist es eine Frage der persönliche Vorliebe ob man schärferes, mildes, bitteres, sanftes, fruchtig grünes oder ein reiferes Olivenöl mag.

Genau aus diesem Grund gehen wir bei Oelea den Weg, unser Olivenöl jedes Jahr nach der Ernte nach Geschmack auszusuchen. Erst wenn uns der Geschmack überzeugt hat, kontrollieren wir die Laborwerte und wenn alles zusammenpasst bestellen wir unser Oelea Bio-Saison-Olivenöl.

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