Die weißen Oliven aus Großgriechenland

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Weiße Oliven aus Magna Graecia (Großgriechenland)

Großgriechenland (Μεγάλη ῾Ελλάς = Megále Hellás, lat. Magna Graecia) ist der Name für das antike Süditalien etwa von Neapel bis Syrakus in Sizilien. Die ersten griechischen Siedler ab dem 8. Jahrhundert v. Chr. prägten die Region so stark mit ihrer griechischen Kultur und Sprache, dass es über 1000 Jahre dauerte bis sie schließlich von den Römern romanisiert werden konnte.

Die griechischen Siedler waren es wahrscheinlich auch, die ihre heiligen weißen Oliven mit nach Süditalien, vor Allem nach Kalabrien, brachten wo sie bis heute wachsen. Diese kleine Olivensorte, auch Leucocarpa oder Leucolea genannt, nehmen bei der Reifung eine weiße elfenbein-artige blasse Farbe an.

Wegen der weißen Farbe hauptsächlich für religiöse Zwecke benutzt

Das Olivenöl der weißen Olive hat die gleichen Eigenschaften wie Olivenöl aus anderen Olivensorten bezüglich seiner Zusammensetzung der Fettsäuren, Geschmacksstoffe und Aromen. Aufgrund der weißen Farbe der Früchte, die Reinheit symbolisiert, wurde das Öl der weißen Olive jedoch hauptsächlich für religiöse Zwecke benutzt. Aus diesem Grund wachsen weiße Oliven oft in der Nähe von Klöstern oder Orden.

Weiße Oliven aus Großgriechenland

Auch das Öl das bei der Salbung von Königen und Kaisern benutzt wurde, und das mit Myrrhe, Weihrauch, Zimt, Kalmus und Cassia gemischt wurde, war wahrscheinlich aus weißen Oliven. Vielleicht ist diese weiße Olivensorte der Grund warum Olivenöl als Symbol der Herrscher und bis heute des Friedens eine so große Rolle in der Geschichte spielt.

Ihre genetischen Eigenschaften machen die weiße Olive besonders

Die besonderen genetischen Eigenschaften der weißen Olive sind es auch, die diese Sorte so schwer zu kultivieren und damit so selten machen. Grund ist ein sogenannter “switch-off” von bestimmten Inhaltsstoffen der Olive, der Anthocyane aus der Gruppe der Flavonoide.

Die Reifung von Oliven verläuft normalerweise in zwei Stufen. Zuerst wird Chlorophyll gebildet was die Oliven grün macht. Später verlieren die Oliven durch den Abbau von Chlorophyll ihre Farbe. Gleichzeitig setzt die zweite Phase ein in der Anthocyane und andere Flavonoide gebildet werden die der Olive ihre violette bis schwarze Farbe geben.

Das Besondere an der Sorte Leucocarpa ist, dass überhaupt keine Anthocyane gebildet werden. Deshalb ist die Leucocarpa die einzige Olivensorte die während der kompletten Reifung bis zum Schluss weiß bleibt, auch wenn die Oliven bis in den späten Winter am Baum gelassen werden.

Um die Biosynthese der Anthocyane bei Oliven besser zu verstehen, untersuchen Wissenschaftler die weißen Oliven nun ganz genau. Es sind nämlich genau diese Anthocyane mit anti oxidativen Eigenschaften die Olivenöl so wertvoll für die menschliche Gesundheit machen.

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